[Mac Howto] HP LaserJet 1022n als Netzwerkdrucker einrichten

Da ich von mehreren Rechnern aus auf einen netzwerkfähigen HP LaserJet 1022n drucken möchte, sollen diese per IP auf den Drucker zugreifen. Unter Windows funktioniert dies auf Anhieb, da der angebotene Treiber auch erkannt wird. Unter Mac OS X ab Leopard funktioniert der von HP angebotene Treiber bei mir nicht mehr und so habe ich nach einer Alternative gesucht.

Der erste Gedanke war natürlich die Verwendung des Standard Postscript Treibers, doch dieses Modell unterstützt nur PCL. Da ich für aufwendigere Dokumente sowieso auf größeren Maschinen drucke, habe ich den Treiber des LaserJets 6L ausgewählt, der (fast) immer funktioniert. Auf dem Mac ist die Gutenprint-Version dieses Treibers vorhanden und er funktioniert wunderbar. Hier noch zwei Screenshots, welche die notwendige Konfiguration zeigen:

[Howto] Mac Screencapture Format auf jpg umstellen

In letzter Zeit habe ich verschiedene Tools wie Voila oder LittleSnapper für das Erstellen von Screenshots getestet, aber gerade mit der Art der Bildablage war ich nicht zufrieden. In der Regel benötige ich die Bilder direkt für das Web und das geht am schnellsten mit den bereits in Mac OS X integrierten Shortcuts.

shift+cmd+3 = Screenshot des gesamten Bildschirms

shift+cmd+4 = Mit einem Fadenkreuz kann ein Bereich ausgewählt werden

shift+cmd+4 danach die Leertaste drücken = Umschalten auf intelligente Kamera die den aktuellen Bereich festhält

Die Screenshots werden automatisch auf dem Desktop abgelegt, will man diese nur in die Zwischenablage kopieren, so muss man beim Erstellen zusätzlich die ctrl-Taste drücken.

Das Dateiformat der erstellten Bilder ist png und da mir jpg lieber ist, habe ich das im Terminal angepasst. Hierfür startet man das Programm Terminal in den Dienstprogrammen und gibt folgenden Befehl ein:

defaults write com.apple.screencapture type jpg

Danach muss sich der aktuelle Benutzer nur noch abmelden und wieder anmelden, dann ist diese Einstellung aktiv. Wer wieder das Standardformat nutzen möchte, der tauscht in dem Befehl lediglich jpg gegen png aus.

[Mac] Exposé Shortcuts auf neueren Tastaturen

Auf neueren Mac Tastaturen wurde Exposé und das Dashboard auf die Tasten „F3“ und „F4“ gelegt und auch grafisch so aufgedruckt. Bei der Mausbedienung ist dies auch granz praktisch, da die linke Hand die Tasten bequem erreichen kann. Will man nun aber lediglich alle Fenster der aktiven Applikation sehen, so ist hierfür die Taste „F10“ vorbelegt. Um „F10“ ohne Sonderfunktion zu betätigen, muss die Taste „fn“ gehalten werden und genau dabei habe ich das Problem, dass ich zwei Hände benötige. Dies kann man auf einfache Art und Weise umgehen, denn folgende Shortcuts sind bereits hierfür reserviert:

F3 = Exposé

F4 = Dashboard

ctrl+F3 = Alle Fenster des aktiven Programms

alt+F3 = Ruft die Systemsteuerung mit dem Reiter Exposé/Spaces auf

cmd+F3 = Alle Fenster ausblenden

Diese Möglichkeit war mir neu und vielleicht hat noch jemand genau danach gesucht. Ich finds genial, da ich so ohne weitere Konfiguration und vor allem wieder einhändig Fenster schubsen kann.

[Mac] Platzverschwender finden mit GrandPerspective

Wer kennt das Problem nicht, die Festplatte läuft über und es muss dringend Platz geschaffen werden. Wie kann ich also schnell große Dateien finden, die nicht mehr benötigt werden?

Das Tool meiner Wahl für den Mac ist GrandPerspective, es ist kostenlos und stellt die Speichernutzung grafisch in Blöcken dar. Je größer der Block, desto mehr Platz wird auf der Festplatte belegt. Klickt man einen Block an, so erhält man nähere Infos zu der exakten Größe und dem Speicherort. Per Mausklick kann diese Datei aus der Anwendung heraus geöffnet werden (ideal um z.B. ein ISO direkt im Finder zu mounten, um sich den Inhalt anzuschauen), oder GrandPerspective öffnet den Finder im zugehörigen Verzeichnis, um die Datei anzuzeigen. Per Default ist eine Funktion gesperrt, die sogar das direkte Löschen einer Datei erlaubt, dies kann in den Einstellungen aktiviert werden. Eine simpel aufgebaute, aber extrem nützliche App, die bei mir auf jedem Mac läuft. Hier noch ein Bild, wie das ganze aussieht:

Links:

Worms für das iPhone endlich im App Store

Lange habe ich darauf gewartet, jetzt ist Worms für das iPhone endlich im App Store angekommen. Für 3,99€ erhält man eine an die iPhone Steuerung angepasste Version mit 6 verschiedenen Umgebungen. Jeder Spieler kann sein persönliches Team kreieren und man hat die Möglichkeit eigene Musik anzuhören. Zusätzlich wurden 50 Herausforderungen in das Spiel integriert, mit denen weitere Gegenstände freigespielt werden können. Schon bald sollen spezielle iPhone 3.0 Features folgen, so dass man wahrscheinlich mit zwei iPhones gegeneinander antreten kann, schon jetzt können sich 4 Spieler auf einem iPhone bekämpfen.

Ich habe es gerade mal kurz angespielt und es macht wie gewohnt tierischen Spass, hier mal ein paar Screenshots:

Links:

Neues von Navigon

Nach vielen negativen Kommentaren bezüglich des GPS-Empfangs, in Verbindung mit Navigons Navigationssoftware auf dem iPhone, hat Navigon nun eine Empfehlung abgegeben, wie der Empfang verbessert werden kann. Hierbei soll man das iPhone mit iTunes verbinden, ein Backup ausführen und anschließend das iPhone resetten. Dann spielt man das Backup zurück und hierbei soll die Speicherneuorganisation den GPS Empfang deutlich verbessern. Ich konnte es bisher noch nicht testen, da ich bei meinen ersten Fahrten keine Probleme mit dem Empfang hatte. Warten wir mal ab, ob demnächst positivere Kommentare zu diesem Thema auftauchen.

Eine weitere interessante Anmerkung die mich aufhören ließ, ist die Ankündigung von TMC, welches über das GPS Modul laufen soll. Nähere Details dazu sollen folgen.

TomTom hat ja bereits eine Halterung mit eigenem GPS Modul für das iPhone angekündigt und auch hier zieht wohl Navigon nach. Laut TomTom wäre der Empfang ohne externes GPS Modul zu schlecht, lassen wir uns mal überraschen wann es so weit ist und wie die Halterungen preislich liegen werden.

iPhone App – geoDefense

Auch wenn es früher niemand erwartet hätte, aber das iPhone spielt mittlerweile zahlreiche geniale Spiele ab. Diese profitieren natürlich von den innovativen Steuerungsmöglichkeiten, die das iPhone mit seinem Touchdisplay bietet. In nächster Zeit werde ich hier meine Favoriten vorstellen und den Anfang macht das tolle Tower Defense Game geoDefense.

In geoDefense muss man entlang eines vorgegebenen Weges, den die feindlichen Einheiten ablaufen, eine sinnvoll platzierte Abwehr aufbauen. Diese kann aus verschiedenen Einheiten bestehen, wie z.B. Geschütztürme, Lasertürme, oder auch Bauteile die Einheiten einbremsen. Je nach Level erscheinen unterschiedlich viele Einheiten, die sich vor allem durch die Geschwindigkeit und die Panzerung unterscheiden. Die Positionierung der eigenen Objekte ist daher von entscheidender Bedeutung. Erreicht eine feindliche Einheit das Ziel, so verliert man ein Leben und sind diese alle verbraucht, so muss der Level wohl mit einer neuen Taktik angegangen werden. Ein cooles Feature sind Upgrades, mit denen die eigenen Einheiten verbessert werden können, wenn die Kasse stimmt. Die Bedienung selbst ist kinderleicht und vor jedem Level werden neue Einheiten und Möglichkeiten gut erklärt. Auch wenn die Grafik auf den ersten Blick simpel aussieht, so schafft sie es doch einen absolut zu faszinieren. Ein Feuerwerk durch Pixel gemacht.

Einen ersten Eindruck vermitteln folgende Screenshots:

Fazit:
Absolute Kaufempfehlung, es kostet momentan 2,99€ im iTunes App Store und ist meiner Meinung nach jeden Cent wert. Es gibt auch eine Lite-Version, also probiert es aus. Voraussetzung ist natürlich, dass der Käufer auf Tower Defense Spiele steht 😉

Fenster auf dem Mac automatisch verteilen mit TwoUp

TwoUpAuf dem Mac habe ich schon länger nach einem Tool gesucht, welches mir zwei Fenster per Shortcut gleichmäßig nebeneinander anordnen kann. Die Freeware TwoUp macht genau das. Man hält die Tasten ctrl+alt+cmd gedrückt und kann dann mit den Cursortasten das Fenster horizontal oder vertikal, halb den Bildschirm füllend, platzieren. Ich nutze das oft, um zwei Finder Fenster schnell nebeneinander zu positionieren und Kopieraktionen durchzuführen. Es gibt auch noch eine Bezahlversion, die sich SizeUp nennt und natürlich erweiterte Features mit sich bringt (z.B. Fenster vierteln, Unterstützung mehrerer Monitore,…), aber mir genügt momentan noch die kostenlose Version. Auch eine nette Idee bei der Bezahlversion, der User kann selbst festlegen was ihm die Software wert ist und so kann der Preis zwischen 4,99$ und 12,99$ liegen.

Links:

Delicious Library iPhone App ist raus

Da habe ich mich vor kurzem tierisch gefreut, dass die Delicious Library iPhone App endlich da ist und so wunderbar funktionierte, da muss ich lesen, dass Sie nun wieder aus dem App Store genommen wird. Das hatten wir ja in letzter Zeit schon bei vielen Apps, doch ist dieses mal ist nicht Apple der Auslöser, sondern wohl Amazon. Delicious Monster, der Hersteller der App, verwendete scheinbar eine Amazon-API für das Abrufen von Informationen zu Büchern, DVD’s usw.. Amazon hat jedoch vor einigen Wochen die Nutzungsbedingungen angepasst und so ist es mittlerweile nicht mehr erlaubt, diese Methode für mobile Geräte zu verwenden. Auf Druck von Amazon hat sich nun wohl Delicious Monster dazu entschieden, die App aus dem iTunes App Store zu entfernen. Ich kann also nur hoffen, dass da vielleicht in der Zukunft eine Lösung gefunden werden kann.

Mobile Version meines Blogs jetzt verfügbar

Wer auch unterwegs einen Blick auf meinen Blog werfen möchte, der wird auf mobilen Endgeräten nun automatisch auf eine Mobilversion umgeleitet. Um die Darstellung optimal auf das Endgerät abzustimmen, verwende ich hierfür zwei Plugins:

WPtouch ist das Plugin meiner Wahl für die Darstellung auf dem iPhone und dem iPod touch. Es sieht aus wie iCal und hat mich auf Anhieb überzeugt. Hier mal ein paar Screenshots:

Alle weiteren mobilen Endgeräte werden von dem Plugin WordPress Mobile Edition bedient. Wichtig ist hierbei, dass in den Plugin Einstellungen das iPhone und der iPod ausgenommen werden, so dass WPtouch für die Darstellung auf diesen beiden Geräten auch greift.

Der Geschwindigkeitsvorteil bei der Verwendung dieser beiden Plugins ist schon extrem und so sollte auf mobilen Endgeräten, auch bei Geschwindigkeiten die unter 3G liegen, eine flotte Darstellung möglich sein.

WICHTIG!!!
Bei der Installation von WordPress Mobile Edition über die automatische Plugin Installation von WordPress 2.8+ gibt es ein Problem, das ich in meinem nächsten Blogeintrag näher erläutere.

Links: