Neues MacBook und 2GB RAM

Seit letzter Woche bin ich Besitzer eines schwarzen MacBooks. Lange habe ich überlegt, was die Nachfolge meines Powerbooks G4 antreten soll und schließlich ist die Entscheidung auf das MacBook gefallen.  Eigentlich wollte ich mir ein MacBook Pro anschaffen, aber 900€ mehr für etwa die gleiche Leistung (abgesehen von der Grafikleistung die ich nicht benötige, da ich keine Games darauf zocken will) war mir die Sache nicht Wert. Nachdem ich nun eine Woche damit gearbeitet habe, kann ich sagen, dass ich die Entscheidung absolut nicht bereue. Die Leistung ist wirklich beeindruckend, auch die Tastatur lässt sich besser bedienen als erwartet. Es ist schön klein, leicht und sieht in schwarz einfach genial aus. Standardmäßig waren 1GB RAM verbaut, was für Parallels schon etwas knapp war. Deshalb habe ich heute 2x1GB DDR2-667 CL4 RAM von MDT eingebaut und der Performancesprung ist enorm. Ich startete zwei virtuelle Maschinen, OpenSuse 10.2 und Vista Business, was soll ich sagen, es lief wunderbar. Keine Wartezeiten und Verzögerungen beim Wechsel von der virtuellen zur physikalischen Maschine. Genauso solls sein. Bootcamp musste ich natürlich auch gleich testen und so installierte ich Vista Ultimate. Bei der neuesten Version von Bootcamp sind Vista-Treiber bereits integriert und so wird alles auf Anhieb unterstützt und läuft besser als jeder vorherige von mir getestete Rechner. Was jetzt noch fehlt ist die Unterstützung der Vista-Bootcamp-Partition durch Parallels, das sollte aber in der anstehenden Version 3 der Fall sein.

Abschließend kann ich jedem guten Gewissens ein MacBook empfehlen, wenn nicht unbedingt ein spezielles Pro-Feature benötigt wird, denn von der reinen Rechenleistung steht es diesem in nichts nach.

PS:
Zum Thema Speichereinbau im MacBook möchte ich noch einen Hinweis loswerden. In vielen Foren habe ich zuvor gelesen, dass für den Einbau rohe Gewalt notwendig ist. So ganz extrem ist es nicht, doch kann ich nun bestätigen, dass man mit enorm viel Kraft auf die Speicherriegel drücken muss, bevor sie korrekt einrasten.  Also keine Angst beim zudrücken!

Kabelmodem-Techniker zerstört Powerbook

Defektes PowerbookIch bin bei TUAW auf einen interessanten Beitrag gestoßen. Ein Kabeltechniker hat versucht ein Kabelmodem zu installieren. Leider hat er beim Einstecken die Falsche Dose erwischt und als Folge davon geht auch gleich das Kabelmodem inklusive Powerbook und den externen Festplatten in Flammen auf. Bekannt wurde die Geschichte durch den Anruf der Besitzerin des Powerbooks bei der Apple Hotline, wo sie verzweifelt danach fragte, ob man die Daten noch retten kann. Was nützen einem also externe Backupmedien, wenn alles zusammen abraucht? Daran sieht man wieder wie wichtig es ist, ein Backup an unterschiedlichen Orten aufzubewahren. Die Geschichte hat immerhin doch noch ein Happy End, denn die Apple-Techniker konnten die Daten retten und auf Kosten des Kabelunternehmens auf eine neue externe Platte speichern.
Links:

USB-Kabel für iPod Shuffle zum selber basteln

Der neue iPod Shuffle ist wirklich klein, so klein, dass er einen eigenen Adapter benötigt, um ihn mit dem Rechner zu verbinden. Dieser Adapter wird auch „Dock“ genannt. Da man den ganzen Kram nicht immer mitschleppen will, wenn man das Gerät an einen anderen Rechner anschließen möchte, könnte man 30 Euro für ein zweites Dock ausgeben, um es z.B. am Arbeitsplatz zu platzieren. Wem das zu teuer ist, für den gibt es eine geniale Lösung, einen USB-Stecker zum selber bauen. Eine Anleitung hierzu findet man bei ipod-fun.de, klickt auf den Link und schaut es euch an, billiger und genialer geht es wahrscheinlich nicht mehr.

Link:

MacBook Pro wurde aktualisiert

MacBook ProDie mobile Proserie wurde stark aktualisiert. Ich denke, dass gerade Profis sich an manch feinem Detail, wie dem fehlenden Firewire 800 Anschluss beim 15,4 Zoll MBPro, gestört haben. Dies ist wohl bis zu Apple durchgedrungen und so wurde nun die Proserie ordentlich aufpoliert. Fangen wir an bei den Prozessoren, hier ist nun als kleinste Variante ein 2,16 GHz schneller Intel Core 2 Duo erhältlich, oder man wählt den 2,33 GHz Intel Core 2 Duo. Beide Prozessoren verfügen über 4MB Shared L2 Cache. Apple gibt eine Steigerung der Performance von bis zu 39% an. Ein weiteres Feature, das sich wohl gerade Profis die mit Videoschnitt arbeiten gewünscht haben, ist die nun auch beim 15,4 Zoll verbaute Firewire 800 Schnittstelle. Auch das DVD-Laufwerk wurde verbessert, es brennt jetzt immerhin mit sechsfacher Geschwindigkeit. Wem der Platz auf der bisher erhältlichen Festplatte noch nicht gereicht hat, der kann jetzt bis zu 200GB in das kleine MBPro packen und außerdem sind nun 3GB Arbeitsspeicher möglich. Also ein rundum gelungenes Update und das bei gleichbleibendem Einstiegspreis. Da wird Apple wohl ein paar MBPros umtauschen müssen, wer gerade eines gekauft hat, wird wohl nicht auf dieses Update verzichten wollen.

PS: Der Unterschied zwischen dem 15, 4 und dem 17 Zoll MBPro ist jetzt ziemlich gering, das 17er-Modell hat einen USB-Anschluß mehr, das DVD-Laufwerk brennt achtfach und das wars auch schon.

Link:

Open Firmware Kennwort für Mac OS X Tiger

Auf der Tiger Installations CD befindet sich ein kleine Tool, mit dem man das Open Firmware Kennwort aktivieren und setzen kann. Es befindet sich im Ordner Applications/Utilities. Zur Installation genügt es, diese Datei in den Dienstprogramme-Ordner auf der Festplatte zu kopieren.

Was ist ein Open Firmware Kennwort?

Die Open Firmware ist mitverantwortlich für den Bootvorgang von Mac OS X Tiger (10.4). Bei diesem Vorgang kann man z.B. durch drücken der Taste c von einer Boot-CD/DVD starten. Da man so auch das Kennwort der Mac OS-Installation zurücksetzen kann, „Open Firmware Kennwort für Mac OS X Tiger“ weiterlesen

Apple ruft 1,8 Millionen Akkus zurück

Nach Dell, die 4,5 Millionen Akkus zurückrufen mussten, hat es nun auch Apple erwischt. Die betroffenen Akkus sollen von Sony produziert worden sein und es sind etwa 1,8 Millionen iBooks und Powerbooks mit G4-Prozessoren betroffen. Mein Powerbook ist davon ebenfalls betroffen und so erhalte auch ich einen neuen Akku. Mir passt das eigentlich ganz gut, da meiner nun 20 Monate alt ist und so wieder frische Energie ins Haus kommt.

Unter dem folgenden Link ist die Seite für das Austauschprogramm von Apple zu finden. Die Datenbank ist scheinbar mittlerweile repariert, da nun, nach anfänglicher Ablehnung meines Akkus, doch ein Austausch erfolgt. Apple hatte bestätigt, dass es bei manchen Seriennummern zu Problemen kommen könnte. Der Austausch soll innerhalb 4-6 Wochen erfolgen.

Link:

The Transition is OVER!!!

Apple hat auf der diesjährigen WWDC den Mac Pro enthüllt und somit auch den letzten Mac in ihrer Palette auf Intel umgezogen. Das bewährte Design des Vorgängers ist geblieben, doch basiert er nun auf dem Intel Xeon und mit bis zu 4 Kernen und 3 GHz, ist dies wohl der schnellste Mac aller Zeiten. Er unterstützt das native Betreiben von 32 und 64 bit Anwendungen, die von bis zu 16 GB Arbeitsspeicher unterstützt werden. Wer sich den neuen Mac Pro leisten möchte (oder kann), der hat die Qual der Wahl, bei über 4 Millionen Konfigurationsmöglichkeiten.

Links:

Macbook, der iBook-Nachfolger

Am 16.05.2006 war es soweit, das Apple Macbook wurde vorgestellt. Der Nachfolger des iBooks wurde komplett redesignt. Die CPU ist natürlich von Intel. Es handelt sich dabei um den Intel Core Duo mit 1,83 oder 2,00 GHz. Er verfügt über 2MB On-Chip L2 Cache und arbeitet mit 667 MHz Frontside-Bus. Apple spendiert 512 MB DDR2-RAM, bestehend aus 2 Modulen vom Typ PC2-5300, die ebenfalls mit 667 MHz arbeiten. Auch der Bildschirm wurde aktualisiert, es wurde ein 13,3″ -Widescreen-TFT mit Hochglanzanzeige und einer nativen Auflösung von 1280×800 integriert, das von einer 64 MB Grafikkarte mit SharedMemory befeuert wird. Im Bildschirm wurde wie beim Macbook Pro eine iSight untergebracht. Die Tastatur wurde völlig erneuert, „Macbook, der iBook-Nachfolger“ weiterlesen