Howto phpBB Update Problem mit phpbb_sessions_keys

Es war wieder so weit ein Update für die bekannte Forensoftware phpBB Version 2 vorzunehmen. Also habe ich das Patchpacket mit den geänderten Dateien heruntergeladen und auf den Server kopiert. Dabei sollte man natürlich beachten, dass keine von einem selbst editierte Datei überschrieben wird. Bis dahin lief alles einwandfrei, die neue Versionsnummer wurde angezeigt und alle Standardfunktionen schienen ohne Probleme zu laufen. Was mich wunderte war, dass im install-Verzeichnis keine update_to_latest.php zu finden war, bei vorherigen Updates musste man diese Datei im Browser öffnen um das Schema der Datenbank anzupassen. Ich hatte gerade wenig Zeit, also dachte ich mir, dass das wohl ein neues Feature wäre, um das Patchen etwas einfacher zu gestalten und dass bei diesem Patch wohl nichts am Schema der Datenbank geändert werde. Nach kurzer Zeit wollte ich dann ein Passwort eines Benutzers ändern, da fiel mir auf, dass ich einen Fehler erhielt der mir mitteilte, dass wohl der Sessionkey des Benutzers nicht aus der Tabelle phpbb_sessions_keys entfernt werden könne. Ein Blick in phpMyAdmin zeigte mir, dass diese Tabelle nicht einmal existierte. Also habe ich das Internet etwas durchstöbert und mir fiel auf, dass viele dieses Problem hatten. Nach einiger Zeit der Recherche habe ich nun eine Lösung für das Problem gefunden, man muss lediglich folgende Zeilen Code in einer SQL-Abfrage in phpMyAdmin eintragen, um die Tabelle korrekt zu erzeugen:

DROP TABLE IF EXISTS phpbb_sessions_keys;
CREATE TABLE phpbb_sessions_keys (
key_id varchar(32) DEFAULT ‚0‘ NOT NULL,
user_id mediumint(8) DEFAULT ‚0‘ NOT NULL,
last_ip varchar(8) DEFAULT ‚0‘ NOT NULL,
last_login int(11) DEFAULT ‚0‘ NOT NULL,
PRIMARY KEY (key_id, user_id),
KEY last_login (last_login)
);

Kaum war das getan, lief alles wieder wie gewohnt.

Dieses Howto bezieht sich auf Version 2.0.21 unter Linux, es kann aber auch mit anderen Versionen funktionieren. Natürlich alles auf eigene Gefahr, ich übernehme keine Haftung für Probleme, die aus der Anwendung dieses Howtos entstehen.

Zum Schluss noch eine Anleitung wie man das Patch-Paket ordentlich installiert:

  1. Lade das phpBB-Patch-Archiv herunter, entpacke es und überschreibe die bestehenden Files auf dem Server (!!! vorher Backup aller wichtigen Daten und der Datenbank machen)
  2. Öffne eine Konsole (Linux — es gibt auch ein patch-Tool für Windows, das unter Cygwin läuft, siehe Links) auf dem Server, wechsle in das phpBB-Verzeichnis und führe folgenden Befehl aus
    patch -p1 -i phpBB-Version_alt_nach_Version_neu.patch
  3. Man achte bei der Ausgabe von patch auf etwaige Fehlermeldungen. Sollte es zu Fehlern kommen, dann wird eine Datei mit der Endung rej angelegt, in der man nachlesen kann, was nicht funktioniert hat. Man kann dann die Fehler manuell beheben, oder ein Fullupdate machen. Beim Fullupdate ist allerdings zu beachten, dass installierte Mods danach neu installiert werden müssen und dass editierte Dateien hierbei i.d.R. überschrieben werden, was aber kein Problem darstellt, denn man hat ja vorher ein Backup aller wichtigen Daten angelegt !!!
  4. War alles in Ordnung, dann führt man nur noch die Datei update_to_latest.php im Browser aus und löscht anschließend die Ordner install und contrib aus dem phpBB-Verzeichnis um die Installation ordentlich abzuschließen

Links:

Webserver sicherer machen

Dieses Howto bringt natürlich keine hundertprozentige Sicherheit, aber es wird eine wichtige Konfiguration beschrieben, um zu verhindern, dass ein Angreifer auf leichte Art und Weise die Version des Webservers und evtl. auch die PHP-Version feststellen kann.

Viele Homeuser haben mittlerweile zuhause einen kleine Webserver stehen, auf dem meistens Apache und PHP läuft. Wenn man sich nun unter Linux mit dem Kommando „curl -I www.url.de“ die Header einer Homepage anzeigen läßt, so kann man etwas in der folgenden Art sehen: „Webserver sicherer machen“ weiterlesen

10 Tips für Ubuntu-Einsteiger

Ubuntu hat sich mit der Zeit zu einer der beliebtesten Linux-Distributionen entwickelt. Deshalb sind unter dem unten stehenden Link 10 Tips für Ubuntu-Anfänger zu finden. Es geht dabei natürlich hauptsächlich um die Installation von Programmen und hierbei wird auch kurz und knapp auf die Voraussetzungen für das Kompilieren eingegangen. Der Text ist auf englisch gehalten und gibt nur eine knappe Einführung, aber er ist, für Einsteiger, auf jeden Fall lesenswert.

Links:

Vmware kommt auch für Mac

Eine gute Nachricht für alle Mac-Besitzer (zumindest mal für die Intel-basierten Mac-Besitzer). Vmware hat bekannt gegeben, dass wohl noch dieses Jahr Vmware für den Mac erscheinen soll. So wie es aussieht wird diese Version aber leider denjenigen mit Intelchips vorbehalten sein. Also wieder ein Grund mehr an einen Wechsel von PPC auf Intel nachzudenken. Da morgen die WWDC von Apple stattfindet und Vmware da auch erscheinen soll, gehe ich davon aus, dass wir morgen mehr darüber erfahren werden.

Wer es nicht mehr erwarten kann, der hat außerdem schon die Möglichkeit, sich für den Beta-Test unter unten stehendem Link anzumelden.

Links:

The easiest Linux Guide you’ll ever read

Scott Morris hat ein Buch für Linux-Einsteiger geschrieben. Es wurde unter der Creative Commons License veröffentlicht und kann somit von jedem kostenlos heruntergeladen werden. Das Buch ist in Englisch geschrieben und gibt eine Einführung in SuSE 10.1. Zielgruppe sind Linux-Neulinge die bei Null anfangen. Der Schwerpunkt liegt deshalb auf der Installation von SuSE und der Konfiguration der Benutzeroberfläche. Am Ende geht der Autor noch kurz auf die Kommandozeile ein und erklärt kurz und knapp die wichigsten Befehle, die zur Navigation und zur Arbeit mit Dateien und Verzeichnissen nötig sind.

Link:

PC-BSD 1.1 released

Die Version 1.1 von PC-BSD wurde released. Es basiert jetzt auf FreeBSD V6.1 und nutzt KDE 3.5. Man wolle mit diesem System ausdrücklich auf Desktop-PCs abzielen. Der Standard-Kernel unterstützt mit dieser Version endlich DRM (Direct Rendering) und enthält Treiber für ATI-Grafikkarten. Auch werden nun NVIDIA-Netzwerkadapter unterstützt. Updates können über den PC-BSD eigenen Paketmanager PBI installiert werden. Es steht ein ISO-Image und ein Vmware-Image zum Download bereit.

Links:
http://www.pcbsd.com/

Ubuntu 6.06 Dapper Drake released

Heute wurde die neue Version von Ubuntu freigegeben. Verbesserungen und Erweiterungen wurden im Server-Bereich vorgenommen. So sollen Mechanismen zur Softwareverteilung und zur Installation von LAMP-Instanzen (LAMP = Linux Apache Mysql PHP) im System integriert sein. Im Pressebericht von Ubuntu ist außerdem zu lesen, dass durch eine enge Zusammenarbeit mit Vmware der Vmware-Player im Softwarearchiv integriert werden konnte und so ist er für den Endanwender sehr leicht zu installieren.

Weitere Pakete wurden natürlich auf die neuesten Revisionen aktualisiert und es ist nun mal abzuwarten wie die Verbesserung im Bereich der unsterstützten Netzwerkgeräte und Protokolle aussieht. Das erste was ich auf jeden Fall testen werde, ist die Konfiguration der WLan-Karte mit WPA. Da dies vorher relativ umständlich mit wpa_supplicant erfolgen musste, hoffe ich doch auf eine einfachere Konfigurationsmöglichkeit. Laut vorherigen Aussagen, sollte WPA nämlich im Netzwerkkonfigurator integriert werden.

Link:
http://www.ubuntu.com/

OpenBSD unter Vmware

Ich habe mir heute mal eine OpenBSD Appliance von der Vmware-Seite gezogen. Es handelt sich um die Version 3.8 und sie benötigt ungefähr 400MB auf der Festplatte. Zu finden ist der Download hier. Nach dem Start landet man auf der Kommandozeile, wo man sich als root mit dem Passwort „password“ anmelden kann. Was als erstes auffält ist, dass die Tastatur auf amerikanisch steht. Mit folgendem Befehl kann dies auf die deutsche Tastenbelegung angepasst werden:

wsconsctl -w keyboard.encoding=de

Da ich für die virtuelle Maschine NAT aktiviert habe, sollte die Internetverbindung meines Host-Rechners auch in der virtuellen Maschine funktionieren, tat sie aber nicht. Also habe ich den Fehler gesucht und in den Netzwerkeinstellungen von Vmware Workstation gefunden. Dort war DHCP und NAT nicht gestartet. Also wurden beide Dienste aktiviert und ich suchte anschließend einen Befehl, mit dem ich den DHCP-Lease für meine Netzwerkkarte in OpenBSD erneut anfordern kann. Mit dem Befehl „ifconfig“ suchte ich zuerst den Namen meiner Netzwerkschnittstelle, die bei meinem System mit pcn0 bezeichnet wird. Danach konnte ich mit folgendem Befehl eine IP-Adresse erfolgreich anfordern:

dhclient pcn0

Das soll für den Anfang genügen, im nächsten Artikel werde ich dann wohl etwas mehr zum Thema Softwareinstallation und BSD-Konfiguration sagen können.